Kloster Schäftlarn gehört zu den bayerischen Urklöstern und blickt auf eine lange Geschichte zurück.Gegründet  wurde es 762 als Benediktinerkloster. In den Wirren der Ungarnkriege im 10.Jahrhundert ging es unter. Bischof Otto von Freising erneuerte es 1140 und übergab es den Prämonstratensern, die es bis zur Säkularisation 1803 führten. Ihnen ist auch der Klosterneubau des frühen 18. Jahrhunderts mit seiner hervorragenden Rokokokirche zu verdanken, an deren Bau und Ausstattung so bedeutende Künstler wie François Cuvilliés, Johann Michael Fischer, Johann Baptist Zimmermann und Baptist Straub beteiligt waren. 

Die Wiederbegründung als Benediktinerkloster erfolgte 1866 durch König Ludwig I. mit dem Auftrag, ”daß die Ordensmitglieder sich der Seelsorge wie der Erziehung und Bildung der Jugend widmen sollen”. Dieser Tradition fühlen sich Kloster und Gymnasium verpflichtet: Als Lehrer und Präfekten sind auch Ordensangehörige tätig. Liturgie und Pflege der Kulturgüter und der Natur sind darüber hinaus selbstverständliche Anliegen des Ordens.

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Link Benediktinerabtei Schäftlarn